:: Aktuell ::

SGI: Die Luft ist raus

Seit einigen Spieltagen zeichnet beim Spitzenquartett (Biebern, Unzenberg, Bremm, Sohren) eine klare Tendenz ab. Punktverluste gegen Mannschaften, die wesentlich schlechter in der Tabelle stehen, sind bei allen die Regel. Die Gründe dafür liegen auf der Hand. Biebern ist uneinholbar vorne und für die anderen drei gibt es ebenfalls keine Hoffnung auf ein Relegationsturnier.
An dieser Stelle muss ich deshalb erneut von einem durchwachsenen und wenig aufregendem Heimspiel gegen die akut abstiegsgefährdete Mannschaft aus Neuerkirch berichten. Auf dem heimischen Hartplatz sollte unsere „Erste“ wie so oft einen frühen Rückstand nach einer Standardsituation hinnehmen und in der Folge aufwachen und das Spiel dirigieren. Nach einigen wenig gelungenen Spielzügen konnte man dennoch kurz vor Ende der ersten Halbzeit zwei schnell gespielte Konter bis zur Vollendung durchführen. Vollstrecker waren zunächst Waldemar Stier und mit dem Halbzeitpfiff konnte Artem Sagel sein Torkonto aufstocken und markierte damit den 2:1 Pausenstand.
Auch in der 2. Halbzeit bestimmte die SG 1 das Geschehen auf dem Platz. Leider mangelte es in den entscheidenden Situationen an der nötigen geistigen und körperlichen Frische und die vielen Chancen konnten nicht in Tore verwertet werden. Es kam, wie es kommen musste. Durch ein Missverständnis in unserer Verteidigung stand der gegnerische Stürmer alleine vor dem Tor und verwandelte spektakulär zum 2:2 Ausgleich, was zu diesem Zeitpunkt zwar unverdient, aber die logische Konsequenz aufgrund der vielen vergebenen Gelegenheiten, war.
Bis zum Schluss passierte recht wenig und so blieb es bei der Punkteteilung und dem zweiten Remis in dieser Saison.

Zitat: „Da ihr eh nie das umsetzt, was ich von euch verlange, versuch ich es jetzt mal umgekehrt:
Verschlaft die ersten 35 min.!
Kassiert gleich mal 2 Tore!
Meckert euch an!
Kommentiert die Entscheidungen des Schiris!
Vergebt reihenweise die Chancen!
Fangt an, alles in Frage zu stellen!
.
.
.“
(Dirk Schmittinger, Ansprache vor dem Spiel, danach: tosender Applaus)

Aufstellung: Gergert-Walenta, Schopp, Müller-Mähringer, Beregowez, Rohloff (Kühn 60.), Fischer, Sagel-Ank, Stier
 

SGII 4:0 gegen Woppenroth

Nach der verdienten 3:0 Niederlage in Uhler, am Sonntag letzter Woche, meldete sich die SGII eine Woche danach mit einem 4:0 Erfolg gegen Woppenroth im Titelrennen wieder zurück.

Nächsten Sonntag spielt die SG Reserve in Simmern. 12:30 Uhr
 

Unglückliche Niederlage für die SGI

Auch am vergangenen Sonntag ließ die SG 1 keine Zweifel daran aufkommen, dass ihr momentan einfach der Biss und die Motivation fehlt, um weiterhin erfolgreich zu agieren. Da es keinen Wettbewerbsdruck gibt, ging die SG 1 auch entsprechend unkonzentriert in das Spiel gegen die „Zweite“ des TSV Emmelshausen.
Schon kurz nach Anpfiff fiel nach einer Reihe individueller Fehler in der Defensive der erste Gegentreffer. Man bot den Zuschauern zwar ein attraktives, temporeiches Spiel, was auch durch phänomenale Platzverhältnisse begünstigt wurde, aber die Chancen, die man sich erarbeitete, wurden leider nicht genutzt und folgerichtig kassierte man ein weiteres Gegentor. Zu Aller Überraschung bewies unsere „Erste“ jedoch viel Siegeswille und Moral. Sie hielt das Tempo weiterhin hoch und konnte kurz vor dem Halbzeitpfiff zunächst den Anschlusstreffer durch Alex Bensak erzielen. Nach einem Freistoß, getreten von Artem Sagel, nutzte Eric Müller die Verwirrung in der Emmelshausener Defensive und netzte durch einen „Hinterkopfball“ zum gerechten 2:2 Halbzeitstand.
Der psychologische Vorteil wurde zu Beginn der zweiten Halbzeit auch in Taten umgesetzt. Druckvolles Pressing und teilweise schöner Kombinationsfußball prägten das Spiel der SG 1 in den ersten 20 Minuten der zweiten Halbzeit. Nachdem aber erneut die zahlreichen Torschüsse überall außer im gegnerischen Netz landeten, machte sich Unmut und Verzweiflung in der Mannschaft breit und so verkrampfte das attraktive Spiel zu einem sehr behäbigem Kick. Bis zur 85. Minute passierte wenig, als kurz darauf Viktor Freer nach wiederholtem Foulspiel die gelb-rote Karte sah. Der ebenfalls technisch versierte Gegner spürte, dass auf dem heimischen Rasen gegen die dezimierte und sichtlich erschöpfte Sohrener Mannschaft noch etwas zu holen war und bemühte sich um den Siegtreffer. Aus dem Spiel heraus kamen aber keine gelungenen Aktionen zu Stande und so musste eine „Schwalbe“ an der Seitenbegrenzung des Strafraums für eine gute Torgelegenheit sorgen. Der Schiedsrichter zeigte fälschlicherweise und sehr zögerlich auf den Punkt und der anschließende Elfmeter wurde souverän verwandelt. Für ein erneutes Aufbäumen unserer „Ersten“ reichte letztendlich weder Kraft noch Zeit und es bleib bei dem unglücklichen 2:3 aus unserer Sicht.

Zitate: „Das Spiel hat keinen Sieger verdient. Leider gab es einen.“ (Dirk Schmittinger)
„Ich habe ihn nicht berührt“ (Artem Sagel, zum strittigen Elfmeterpfiff)

Aufstellung: Gergert-Walenta, Freer, Müller-Mähringer, Rohloff (Neef), Fischer, Beregowez, Sagel- Ank, Bensak
 

SGII weiter auf Titelkurs

Nach einem 6:3 Sieg gegen einen direkten Konkurrenten im Kampf um die Meisterschaft, steht die SGII nun auf dem ersten Platz in der C-Klasse Hunsrück.
Tore: Waldemar Stier 4, Alexander Mähringer 1, Carlo Schneider 1

Vorschau fürs Wochenende:

Am Sonntag Spielt die SGII um 14:30 in Uhler
 

Gute 2. Halbzeit bringt der SGI den Sieg

Nachdem die Serie von 4 Siegen in Folge in der Meisterschaft am vergangenen Wochenende riss und man sich durch eine schlichtweg inakzeptable Leistung gegen Simmern aus dem Kreispokal verabschiedete, standen die Weichen auf Wiedergutmachung. Da war es gerade recht, dass der Tabellenletzte aus Dommershausen nach Sohren reiste.
Dennoch fiel bereits nach 5 Minuten der zu diesem Zeitpunkt nicht unverdiente Führungstreffer für den Gast aus dem Vorderhunsrück. Vor allem unsere Defensive zeigte sich nicht besonders ausgeschlafen und so war es nicht verwunderlich, dass nach einer Serie von mehreren Standardsituationen eine Unstimmigkeit in der Abwehr zum eben erwähnten Treffer führte. Zwar nahm man in der Folge das Heft in die Hand und Dommershausen hatte dem auch nichts entgegen zusetzen, aber den Aktionen fehlte es vor allem an Tempo und Spielwitz. Die Torchancen, die man vor dem Halbzeitpfiff hatte, wurden teilweise kläglich vergeben und die Beteiligten waren schließlich froh, als der Schiedsrichter zur Halbzeitpause pfiff.
Die Mannschaft musste sich eine impulsive und energische Halbzeitansprache vom sonst so besonnenen Coach, Dirk Schmittinger, anhören. Diese sollte jedoch ihre Wirkung zeigen und kombiniert mit ein paar taktischen Finessen, sahen die Zuschauer eine vollkommen andere Leistung der ersten Mannschaft, die bereits nach 10 Minuten in der 2. Halbzeit Früchte trug. Daniel Ank erzielte nach einer ansehnlichen Kombination den Ausgleichstreffer. Kurze Zeit später sollte auch, der in der ersten Halbzeit unglücklich spielende, Waldemar Stier zu seinem Tor kommen und die mittlerweile mehr als fällige 2:1 Führung markieren. Es schien, als hätte Dommershausen erst jetzt begriffen, dass der frühe Treffer nicht reicht, um Sohren in die Knie zu zwingen. Denn erst nach dem Rückstand versuchten sie, den Ball in den eigenen Reihen zu halten und ihre bis dato nicht stattfindende Offensive anzukurbeln. Das bot der durch die Einwechslung von Tobias „Max Power“ Kühn bereicherten Sohrener Offensive den nötigen Freiraum, um ein attraktives Spiel aufzuziehen. Man kam in der Folge zu etlichen Torschüssen aus guten Positionen, von denen immerhin einer durch Eduard Fischer im gegnerischen Netz landete und 10 Minuten vor Abpfiff die 3:1 Führung bedeutete. Zwar gelang Dommershausen kurz vor Schluss noch der Anschlusstreffer und trübte das versöhnliche Ergebnis, aber ein weiteres Aufrappeln des Gegners wurde durch den anschließenden Schlusspfiff unterbunden und es blieb bei dem etwas verzerrten Ergebnis von 3:2.


Zitat: „Eure Abspiele sind hundsmiserabel! Was ihr da abliefert, ist eine Frechheit!“ (Dirk Schmittinger, in der Halbzeitpause)

Aufstellung: Gergert-Walenta, Beregowez, Müller-Mähringer, Freer, Rohloff (Schopp 46.), Fischer, Sagel (Kühn 60.)-Ank, Stier
 
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