:: Spielberichte ::

SG I lässt im Spitzenspiel gegen Rheinböllen Federn

Recht entspannt verstrichen die letzten 3 Spiele für unsere SG I. Mit Kirchberg, Lutzerath und Cochem traf man auf Gegner, die unserer „Ersten“ in den jeweiligen Spielen nur wenig entgegenzusetzen hatten. Ein Torverhältnis von 18:1 und die volle Ausbeute von 9 Punkten spiegeln diese Umstände gut wider. Dass sich das gegen die nächsten 3 Gegner, auf die man noch vor der Winterpause trifft, nur schwer fortsetzen lässt, war jedem Akteur bewusst, dennoch sollte es besonders in der aktuellen Form der SG I kein Ding der Unmöglichkeit sein, die beginnend mit dem 2. Spieltag anhaltende Serie von 12 nicht verlorenen Partien auch gegen die drei kommenden Gegner aus dem Spitzensextett nicht reißen zu lassen.
Den Auftakt zur Rückrunde markierte das Heimspiel gegen Rheinböllen – aktuell Drittplatzierter der Tabelle - die ihrerseits unserer SG I die bisher einzige Niederlage zufügen konnten.
Eines Spitzenspiels würdig, begann die Partie sehr temporeich. Rheinböllen hatte mehr Ballbesitz und war besonders durch Standardsituationen gefährlich, Sohren seinerseits spielte schnell vorgetragene Konterangriffe und konnte durch riskante Bälle in die Tiefe brillieren. Doch eben einer dieser Bälle wurde unserem Toptorjäger Waldemar Stier zum Verhängnis, als dieser alleine aufs Tor zulaufend vom gegnerischen Libero im Strafraum gefällt wurde. Diese Aktion hatte jedoch 3 Haken. Erstens blieb die Pfeife des Schiedsrichters zur Überraschung aller stumm. Folgerichtig konnte der Libero auch aufgrund der nicht geahndeten Notbremse nicht mit „Rot“ vom Platz gestellt werden; und drittens fiel Waldemar Stier so unglücklich auf seine Schulter, dass diese ausgekugelt wurde und er daraufhin sofort ins Krankenhaus gefahren werden musste. Diesen Schock aus der 8. Spielminute steckte unsere „Erste“ schnell weg, denn es vergingen keine 2 Minuten, als Eric Müller nach einem Eckstoß von Eduard Fischer seine überlegene Körpergröße ausspielte und zum 1:0 köpfte. Auch nach dem sohrener Führungstreffer änderte sich das Gesicht des Spiels nicht. Die vielen Zuschauer sahen eine A-Klasse Partie auf höchstem Niveau, bei der Rheinböllen zwar weiterhin öfter am Ball war, Sohren jedoch mit dem neu formierten Sturmduo aus den schnellen Nico Adams und Alex Bensak immer wieder für gefährliche Tempogegenstöße gut war. Aber eben diese beiden vergaben zu unserem Leidwesen hochkarätige Möglichkeiten, nachdem sie jeweils von Robert Beregowez gut in Szene gesetzt wurden. Nachdem auch letzterer eine 100%ige Torchance vergeigte, trauerten die heimischen Anhänger dem Verlust des so treffsicheren Waldemar Stier noch mehr nach und prophezeiten einen bitteren Ausgang der Partie. Doch Robert Beregowez beruhigte die bereits deutlich überstrapazierten Nerven der Fans, als er in der 38. Minute nach einem missglückten Klärungsversuch der rheinböllener Hintermannschaft am schnellsten schaltete, den Ball 20 Meter in Richtung Tor führte, aus etwa 18 Metern Torentfernung mit links abzog und das Leder im langen Eck unterbrachte. Doch wer jetzt glaubte, dass Rheinböllen in Anbetracht des Rückstands kapitulierte, wurde eines Besseren belehrt. Zwar gelang es Rheinböllen auch weiterhin nicht, unsere Verteidigung aus dem Spiel heraus unter Druck zu setzen, doch mit freundlicher Beihilfe des Schiedsrichters, der wirklich jeden noch so leichten Körperkontakt gegen uns pfiff, konnte auch der Gast einige Torchancen verbuchen. Letztendlich sollte noch vor dem Pausenpfiff der mittlerweile zwanzigste Freistoß den Weg ins Tor finden und Rheinböllen moralisch wieder aufbauen.
Im zweiten Durchgang geschah das, was viele bereits in der Halbzeitpause befürchteten. Rheinböllen witterte ob des glücklichen Anschlusstreffers Morgenluft und war über die restlichen 45. Minuten die spielbestimmende Mannschaft. Auf der anderen Seite gelang es unserer „Ersten“ nicht mehr, durch das Herausspielen von Torgelegenheiten für Entlastung unserer mittlerweile schwer geforderten Abwehr zu sorgen. Auch dass der Schiedsrichter weiterhin seiner Linie treu blieb, jeden Körperkontakt als Foulspiel gegen uns zu ahnden, tat sein Übriges dazu. So war es die logische Konsequenz, dass Rheinböllen in der 74. Minute zum Ausgleichstreffer kam, als es uns nach einem der unzähligen Freistöße nicht mehr gelingen wollte, nachhaltig den Ball aus der Gefahrenzone zu befördern.
In den verbleibenden 15 Minuten verschoben sich die Spielanteile wieder zu unseren Gunsten, jedoch blieb dies ohne Konsequenz für Rheinböllen, auch weil der gegnerische Libero erneut durch ein Foulspiel an Robert Beregowez die beste Chance vereitelte und ungestraft davonkam.
Abschließend lässt sich sagen, dass man Spiel durchaus hätte gewinnen können, besonders deshalb, weil Rheinböllen bei einer besseren Leistung des Schiedsrichters zum Einen 80 Minuten lang zu Zehnt gespielt hätte und zum Anderen nicht den Druck hätte aufbauen können, da sie über weite Strecken wirklich nur durch Standardsituationen gefährlich waren. Da so ein Schiedsrichter nun mal zu einem Fußballspiel dazugehört, muss man jedoch gestehen, dass man besonders aufgrund der zweiten Halbzeit mit dem 2:2 gut leben kann.


Aufstellung: Gergert – Beregowez W., Rohloff, Schell – Winter, Müller ©, Fischer, Adams, Beregowez R. – Stier (Mähringer 8.), Bensak (Schleicher 80.)

Zitat: „Ich weiß nicht, was heute los war. Eigentlich fühle ich mich topfit!“ (Ein selbstkritischer Eduard Fischer)

Nächste Aufgabe: SG Bremm – SG I am Sonntag, den 29.11 um 14.45 in Bremm
 

SGII holt sich einen verdienten zweiten Saisonsieg

SG Sohren/N./B. II -
TSV Mengerschied 5:2 (2:1)


Sohren II gelang im ersten Rückrundenspiel der zweite Saisonsieg. "Aufgrund der Leistung in der zweiten Halbzeit geht der Sieg in Ordnung", so der erleichterte SG-Coach Harald Jakobi. Kurios vor allem die Torfolge. Gleich drei Eigentore waren mitentscheidend für den Ausgang der Partie. TSV-Spielertrainer Uwe Georg attestierte der SG die bessere Mannschaft gewesen zu sein. "Ich habe noch nie so eine schlechte Leistung von meiner Mannschaft gesehen."


Tore: 1:0 M. Wickert (Eigentor, 10.), 1:1 F. Wickert (15.), 2:1 Stiel (Eigentor, 20.), 2:2 Millgramm (Eigentor, 60.), 3:2 Weis (65.), 4:2 Kölzer (70.), 5:2 Schneider (87.).
Markus Wagner


Rhein-Hunsrück-Zeitung vom Montag, 23. November 2009, Seite 23.
 

Unsere Dritte erfolgreich in die Winterpause

Sieg am Wochenende

Am vergangenen Sonntag bestritt die SGIII das letzte Spiel vor der großen Winterpause. Nach dem 4:0 Auswärtssieg in Blankenrath (Tore 2x Oli Schuch, 1x Markus Freytag, 1x Carlo Schneider) wollte man unbedingt nachlegen, gerade im Spitzenspiel gegen den direkten Konkurrenten Altlay/Hahn.

Gespielt wurde auf dem Sohrener Hartplatz. Zum Spiel. Das Spiel war lange Zeit ausgeglichen, es gab über die gesammte Spielzeit keine wirklich großen Torchancen. Einen kurzen Schockmoment hatte unsere "Dritte" nach den ersten 15 Minuten. Da musste Stefan Rohloff verletzt ausgewechselt werden! Für ihn kam Dejan Vlajic ins Spiel. Das Tor des Tages erzielte Willi Rodenbusch kurz vor Schluß per Foulelfmeter nach bösem Einsteigen gegen Sascha Daum. So steht die SGIII weiterhin auf Tabellenplatz 3 der Reserveklasse.

Es spielten: T. Schukowsky, R. Schmittinger, D. Hoffmann, S. Daum, M. Gewehr, M. Endres, S. Rohloff, M. Freytag, M. Konrad, W. Rodenbusch, N. Ochs (D. Vlajic, T. Poss, V. Hausch)
 

SG I wird Vizeherbstmeister

Bereits am Freitag, den 13.11, reiste unsere „Erste“ zum ungeliebten Auswärtsspiel auf dem „riesigen“ Hartplatz in Klotten an, wo man auf die derzeit ungewohnt schlechtplatzierte SG Cochem traf. Trotz einer Verspätung von einer halben Stunde, bedingt durch eine Odyssee mit dem Bus durch die Mosellandschaft, konnte man, aufgrund des 10:0 Kantersiegs vom vergangenen Wochenende, mit breiter Brust in das Spiel gehen.
Dass hier der 2. gegen den 11. der Tabelle antrat, sah man dem Spiel sofort an. Sohren erspielte sich in den ersten 20 Minuten einige Gelegenheiten und Cochem wusste nicht so Recht, wie ihnen geschah. Die logische Konsequenz war der längst verdiente Führungstreffer durch Waldemar Stier in der 10. Minute, nachdem dieser von seinem Sturmpartner, Nico Adams, bedient worden war. Doch trotz der drückenden Überlegenheit unserer Mannschaft versäumte sie es, dies bis zur Halbzeitpause in Zählbares zu verwerten. So kam auch Cochem in der Folge zu einigen wenigen Gelegenheiten, jedoch meist nur durch Freistöße aus dem Halbfeld.
Während der Pausenansprache monierte Coach Oliver Schuch, dass man nach guten 20 Minuten das Spiel aus der Hand gab und sich Teile der Mannschaft nicht so Recht auf das Spiel konzentrierten. Weiterhin nahm er die Mannschaft in die Pflicht, noch mal an die Leistung der Anfangsphase anzuknüpfen, um die knappe 1:0 Führung auszubauen.
Tatsächlich gelang es unserer „Ersten“ die Worte des Trainers in die Tat umzusetzen, denn es verstrichen keine 2 Minuten nach Wiederanpfiff, als erneut Waldemar Stier, in Szene gesetzt von Nico Adams, mit einem strammen Schuss aus 16 Metern Torentfernung auf 2:0 erhöhen konnte. Für Cochem, die durch die Einwechslung eines dritten Stürmers andeuteten, hier noch was holen zu wollen, war das 2:0 die sprichwörtliche kalte Dusche. Denn eben diese taktische Maßnahme hatte zur Folge, dass die zweitschwächste Abwehr der Liga noch mehr unter Druck gesetzt werden konnte und so folgte eine zwanzigminütige Phase, in der sich die SG I eine Chance nach der anderen erspielte. Nachdem erneut einige davon liegen gelassen wurden, hatte das Hoffen auf die Entscheidung in der 75. Minute ein Ende, als Volker „der Gifdisch“ Winter, nach einem verlängerten Einwurf den Torwart in Marco-van-Basten-Manier überlupfte und auf 3:0 erhöhte. Zwar steckte Cochem auch hiernach nicht auf und konnte sogar auf 1:3 aus Gastgebersicht verkürzen, nachdem ein Freistoß aus dem Halbfeld den Kopf eines cochemer Angreifers fand, doch als der Hausherr die letzten Kräfte mobilisierte, wurden sie in der folge 2 mal mustergültig von unserer „Ersten“ ausgekontert. Das 4:1 besorgte Nico Adams, als er einen Befreiungsschlag vor dem herausstürmenden Torwart wegschnappte und 40 Meter alleine aufs leere Tor zulief. Auf 5:1, was gleichzeitig dem Endstand entsprach, erhöhte letztendlich Waldemar Stier, der damit eine gute Leistung mit einem Hattrick krönte.


Aufstellung: Gergert – Müller©, Rohloff, Schell – Winter, Fischer, Mähringer, Beregowez R. – Stier, Adams, Bensak (Beregowez W. 72.)

Johnen kam nicht zum Einsatz

Zitat: „Mit dem Odi sind wir in 45 Minuten daheim!“ (Oliver Schuch zur Leistung des Busfahrers der Hinfahrt, der trotz der Bergabfahrt mehr als ein halbe Stunde länger gebraucht hat als Markus Odenbreit für den Rückweg)


Nächste Aufgabe: SG I – TuS Rheinböllen, am Sonntag, den 22.11 um 14.45 in Sohren
 

SGII unterliegt TUS Gemünden mit 2:1

TuS Gemünden -
SG Sohren/N./B. II 2:1 (0:1)


Die Gastgeber hatten Probleme, ins Spiel zu kommen und litten während des ganzen Spiels unter der schlechten Chancenauswertung. "Wir hatten besonders in der zweiten Halbzeit viele sehr gute Torchancen, aber unsere Ausbeute war katastrophal. Die drei Punkte sind aber Gold wert", so Gemündens Trainer Jürgen Kiefer. Gäste-Coach Harald Jakobi sagte: "Aufgrund unserer konditionellen Leistung im Mittelfeld haben wir das Spiel aus der Hand gegeben. Wir müssen kleine Brötchen backen."

Tore: 0:1 Eck (17.), 1:1 Görtz (60.), 2:1 Buhmann (75.).
 
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