SG Sohren lässt Moselkern keine Chance

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Singer-Show bei Sohrener Kantersieg

 

Aufstellung: Johnen  –  Winter (79. Schwenzel), Beregowez, Golembusch, Klingels (46. Neef)  –  Mirenda (64. Singer V.) , Sagel ©, Herdt, Schmidt  –  Singer A., Brecht

Nachdem man bereits am vergangenen Wochenende die SG Vordereifel mit einem 6:2 nach Hause schickte und auch unter der Woche einen ungefährdeten 3:1-Sieg im Kreispokal gegen die SG Unterkülztal einfahren konnte, war die Marschroute für das Heimspiel gegen die sehr schwach gestartete SG Moselkern klar formuliert. Alles andere als ein überzeugender Sieg wäre einerseits eine Enttäuschung, andererseits aber auch ein herber Rückschlag im Kampf um die vorderen Tabellenplätze der Kreisliga A Hunsrück/Mosel.

Bereits zu Beginn der Partie zeichnete sich der Spielcharakter ab. Sohren drückte und versuchte, sich durch schnelle Ballstafetten vor das gegnerische Gehäuse zu kombinieren, während Moselkern stellenweise minutenlang nicht aus der eigenen Hälfte herauskommen konnte. In der 9. Spielminute konnte die sohrener Dominanz schließlich in Zählbares verwertet werden, als sich Michael Schmidt über den linken Flügel in den gegnerischen Strafraum dribbelte und dort zu Fall gebracht wurde. Den unstrittigen Elfmeter konnte Alex Singer souverän verwandeln und eröffnete damit gleichzeitig seinen und somit auch den sohrener Torreigen. Bis auf eine kurze Schwächeperiode zwischen der 25. und 35. Minute war unsere „Erste“ klar überlegen und konnte sich ein ums andere Mal in den gegnerischen Strafraum spielen. Besonders Alex Singer tat sich in dieser ersten Halbzeit hervor, da ihm das Kunststück gelang, zusätzlich zu seinem verwandelten Elfmeter drei dieser etlichen Kombinationen in Tore umzumünzen, so dass er zur Halbzeit bereits 4 Treffer auf seinem Konto verbuchen konnte.

Zur zweiten Halbzeit fiel das Tempo zunächst merklich ab, da sich unsere Erste auf der deutlichen 4:0-Führung ausruhte und Moselkern seinerseits nicht in der Lage war, unsere Verteidigung ernsthaft zu fordern. Erst  etwa eine Viertelstunde nach Wiederanpfiff zog unsere  Erste  das mittlerweile kaum messbare Tempo wieder an und konnte die Führung um zwei weitere Treffer ausbauen. Erneut tat sich Alex Singer in der 65. Minute als Torschütze hervor, bevor es in der 72. Minute endlich einem anderen Spieler unserer Ersten gelang, Abwechslung in die Torjägerliste zu bringen. Johann Brecht stand am Ende einer weiteren sehenswerten Kombination und erzielte das 6:0. Einen würdigen Schlusspunkt setzte schließlich Michael Schmidt, dessen Treffer wohl auch der schönste des Tages war. Nach einem unwiderstehlichen Solo vom linken Flügel aus bahnte er sich den Weg in das Zentrum des Spielfeldes, nahm sich ein Herz und hämmerte das Leder aus etwa 23 Metern unhaltbar unter die Latte und sorgte für den auch in der Höhe wohl verdienten 7:0-Heimerfolg unserer Ersten.

(Spielbericht: Robert Beregowez)

Torschützen: Singer A. (9. FE, 23., 40., 43., 65.), Brecht (72.), Schmidt (88.)

Zitat:    „Ich habe heute Morgen Dragonball Z geguckt; das hat mich inspiriert.“

 

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