SG Sohren I gegen eine Mannschaft aus dem Mittelrheintal

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Trotz Remis bleibt die SG I Tabellenführer

 

 

Aufstellung: Johnen  –  Kölzer, Beregowez, Golembusch, Klingels  –  Mirenda (86. Schwenzel), Sagel ©, Herdt, Schmidt (62. Mähringer)  –  Singer A., Brecht (79. Dechandt)

 

Der Herbst zeigte sich am Sonntag von seiner rauen Seite. Aber nicht nur der Wetter-, sondern auch der Fußballgott waren uns an diesem Tag nicht wohlgesonnen.

Mit 15-minütiger Verspätung pfiff Referee Pfeifer das Spiel gegen den Gast vom Rhein in strömendem Regen und bei Temperaturen um die fünf Grad an. Beim Abpfiff hatte der Regen nachgelassen, doch die trüben Gesichter der SG-Anhänger blieben angesichts der unglücklichen Punkteteilung. Unglücklich war diese insbesondere, weil viele Chancen ausgelassen wurden und einer der wenigen Angriffe des Gegners zu einem Tor führte. Dabei hatte es zu Beginn - trotz Regens - noch rosig ausgesehen, denn schon in der 7. Spielminute schloss unsere personifizierte Tormaschine Johann Brecht einen sehenswerten Angriff überlegt ab. Die Mittelfeldachse funktionierte trotz einiger Unkonzentriertheiten hervorragend, so dass in Hälfte eins, nach zum Teil sehr sehenswerten Kombinationen, noch vier weitere Großchancen erspielt werden konnten. Diese blieben allerdings ungenutzt, da nicht nur unserem Torschützen vom Dienst an diesem Tag kein vernünftiger Abschluss mehr gelang.

Der Gast war bis dato lediglich durch harte Zweikämpfe und hohe Bälle in Erscheinung getretenund entsprechend konnte man der zweiten Hälfte optimistisch entgegensehen. Aber der zweite Durchgang bot ein anderes Bild: Die Mannen vom Rhein kämpften sich ins Spiel und konnten so das ein oder andere Mal gefährlich vor unserem Tor auftauchen. Die Abwehr wirkte dabei nicht immer so gut organisiert, wie sie es in den letzten Spielen gezeigt hatte. Speziell die berühmten „zweiten Bälle“ stellten immer wieder ein Problem dar. Der Ball war eigentlich schon geklärt und war es doch nicht.

Nachdem Torwart Philipp Johnen kurz zuvor noch mit zwei ansprechenden Paraden den Ausgleich verhindern konnte, musste er sich in der 83. Minute geschlagen geben, als auf der rechten Abwehrseite ein gegnerischer Spieler drei Verteidiger umkurvte, den Ball nach innen passte, von wo aus dieser dann im linken Toreck versenkt wurde.

Nichtsdestotrotz war auch im zweiten Abschnitt ein deutliches Chancenplus zu verzeichnen, aber entweder waren die Abschlüsse zu harmlos, wurden vom guten Torwart vereitelt oder sie erfolgten erst gar nicht.

Als Fazit lässt sich aus meiner Sicht festhalten, dass man gegen einen guten Gegner eine Klasse besser war. Darüber hinaus gelang es mindestens acht absolute Hochkaräter zu erspielen, während die anderen deren zwei besaßen. Unterschiede bestanden auch in der Entstehung dieser Gelegenheiten. Während die SG ihre Chancen durch gutes Kombinationsspiel erzwang, kam die Mannschaft aus der Stadt der Türme über Einzelaktionen und hohe Bälle zu den ihrigen.

Da die Leistung, von der Chancenverwertung einmal abgesehen, völlig in Ordnung ging, sollten die nächsten Wochen bei gleichbleibender spielerischer Qualität wieder die gewünschten Punkte bringen. Kopf hoch und weiter so!

Zitat (sinngemäß): Wenn ich Sonntags immer bei der ersten und zweiten Mannschaft dabei bin, kann ich gar nix essen. Das raubt mir mein Lebensglück. (R. Herdt, durchnässt auf der Ersatzbank während der ersten Halbzeit)

(Spielbericht: Volker Winter)

 

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