Pokal-Aus im Viertelfinale

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SG I erwischt rabenschwarzen Tag und geht mit 0:4 gegen den SV Oberwesel baden

Aufstellung: Jung – Winter, Beregowez, Golembusch, Mähringer – Mirenda (Singer V. 73.), Herdt A., Sagel ©, Schleicher – Singer A., Brecht

Johnen, Kölzer und Schwenzel kamen nicht zum Einsatz

 

Nach guten Resultaten in der Wintervorbereitung, in der man unter anderem die zwei Landesligisten vom SC Idar-Oberstein II sowie vom SC Birkenfeld durch überzeugende Leistungen bezwingen konnte, sah sich die SG I für das erste Pflichtspiel im neuen Jahr gut gerüstet. So wurde die Viertelfinalbegegnung gegen den Ligakonkurrenten aus Oberwesel gleichzeitig als Generalprobe für die anstehende Aufgabe in der Meisterschaft erklärt. Die kollektive Fassungs- und Sprachlosigkeit nach dem Abpfiff verriet jedoch, dass man beim ersten Härtetest der Rückrunde sang- und klanglos untergangen war.

Bereits zu Beginn zeigte unsere Mannschaft eklatante Fehler im Spielaufbau und lud Oberwesel ein ums andere Mal zu Torgelegenheiten ein. Über die ersten 20 Minuten hinweg wollte es unserer Mannschaft nicht gelingen, das Spiel ausgeglichen zu gestalten. Konsequenterweise fiel der erste Gegentreffer bereits nach einer guten Viertelstunde, als der gegnerische Spielertrainer durch unsere Abwehrreihe tanzte und nach einem Doppelpass zum 0:1 netzte. Kaum zehn Minuten später stand es bereits 0:2, als der Gästekapitän in der allgemeinen Verwirrung nach einem Eckball – der übrigens nicht hätte gegeben werden dürfen – den Überblick behielt und aus knapp 5 Metern Torentfernung abstaubte. In der Folge stabilisierte sich unser Spiel, ließ aber die offensive Durchschlagskraft vermissen, so dass es mit dem 0:2 in die Kabinen ging.

Die stürmische Halbzeitansprache durch Coach Weckmann ging offenbar nicht spurlos an unserer „Ersten“ vorbei. Nach Wiederanpfiff schien unsere Mannschaft die Worte des Trainers zu beherzigen und zeigte sich gewillt, der Partie doch noch eine positive Wendung zu geben. Sohren dominierte nun die Begegnung, konnte sich  jedoch nur selten nennenswerte Torgelegenheiten erspielen; eine Tatsache, die wohl nicht zuletzt den extremen Platzverhältnissen geschuldet war. Nach unzähligen missglückten Angriffen erfolgte die endgültige Kapitulation schließlich in der 75. Spielminute, als erneut der Gästekapitän zum wiederholten Mal nach einem Eckstoß ungestört zum Kopfball kam und trocken auf 0:3 aufstockte. Dass es am Ende noch 0:4 ausging, war mitunter der resignativen Stimmung und Körpersprache der SG I geschuldet. Die Rheinländer durften in der 80. Minute nahezu ungehindert einen Konterangriff zu Ende fahren und so auch den in der Höhe verdienten Endstand herstellen.

Zitat: „Beim Theater muss die Generalprobe auch schiefgehen. Soll Glück für die Aufführung bringen.“ (Robert Beregowez beim verzweifelten Versuch, dem Spiel etwas Positives abzugewinnen)

(Spielbericht: Robert Beregowez)

 

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Kommentar von Günter Schuler |

Kopf Hoch, die Runden - Spiele sind wichtig.